The Cover Exchange
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JAPAN

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- Ostasiens einziger Fachversand für Postgeschichte weltweit -


 

WIE LIEFERT MAN RICHTIG EIN ?

Ein kleiner Leitfaden für Auktionseinlieferer von Briefmaterial

Jede Woche zig Auktionen, alle Nasen lang kommen Kataloge ins Haus - der Markt wächst, blüht und gedeiht. Doch die Entscheidung fällt schwer, wenn es darum geht, den richtigen Partner auszusuchen, wenn es darum geht, seine Schätze, oder einen Teil davon, zu verkaufen. Es gibt eine Unmenge Fragen, von denen viele vorab geklärt werden können und zum großen Teil sogar auch geklärt werden müssen, um späteren Ärger zu vermeiden. Hier eine Übersicht über die Fragen, die man sich selbst und der Firma, die man sich als Partner ausgesucht hat, bzw. die man aussuchen will, stellen sollte - und die Antworten liefern wir gleich mit:


Sollte man grenzüberschreitend einliefern?

Warum nicht? Die Welt ist mittlerweile ein Dorf, und viele Firmen - insbesondere solche, die, wie wir, auf mehreren Märkten aktiv sind und in vielen Sprachen korrespondieren können - begrenzen ihre Tätigkeit nicht nur auf ein Land. Zollbestimmungen sind von Land zu Land verschieden, aber in westlichen Ländern ist auf Einlieferungen aus dem Ausland oft nur die Einfuhrumsatzsteuer zu entrichten. Diese Einfuhrumsatzsteuer entspricht der Mehrwertsteuer im Land des Auktionators, und er kann diese Einfuhrumsatzsteuer mit seiner Mehrwertsteuerschuld verrechnen. Kosten für den Einlieferer entstehen dabei nicht. Einzig die Art und Weise, wie eine Sendung vom Zoll behandelt wird, und was der Einlieferer tun kann, um diese Zeit abzukürzen, sind von Land zu Land verschieden. Ein paar nützliche Hinweise zum Postversand nach Japan haben wir für Sie auch vorbereitet. Hinweise zum Thema "Zoll" sind darin enthalten.
Und oft können Firmen in einem anderen Land sogar günstiger arbeiten. So wie z.B. wir hier in Japan. In Japan sind die Porti relativ niedrig, und die Abgabenlasten sind sogar viel niedriger als anderswo. All das schlägt sich in den Kosten nieder, die eine Firma hat, und hat damit auch Auswirkungen auf den Druck, der auf ihr lastet.


Farbsuperluxuskatalog - ist das das Nonplusultra?

Eindeutig nein! Drehen wir den Spieß um - unmanipulierte Spitzenstücke kann man auch ohne "Repräsentation" zu Spitzenpreisen an den Mann bringen. Dazu bedarf es eines finanzkräftigen und kaufwilligen Kundenstammes - über den wir übrigens verfügen... -, sowie ein paar geschickt plazierter Anzeigen in der Fachpresse. Der Rest ergibt sich dann von allein... Natürlich, ein Farbkatalog auf Kunstdruckpapier "macht was her", sieht schön aus, und man legt ihn sich gern zurück. Aber er bedeutet auch einen enormen Kostendruck für den Auktionator, der nicht zu unterschätzen ist...


Ist die Zahl der verschickten Kataloge ein Kriterium?

Nur zum Teil. Natürlich läßt sich gut damit werben, wenn man sagen kann, daß 12.000 Kataloge in alle Welt verschickt werden (und auch, wenn eingangs die Faxdurchwahl für Kunden aus Japan aufgeführt wird...). Und wenn man schreiben kann, daß auf diese 12.000 Kataloge auch 3.000 Gebotszettel eingesandt werden. Abgesehen davon, daß das bedeutet, daß 75% der Katalogauflage "für die Katz" sind, kann man daraus eine ganz andere Zahl errechnen, nämlich die Rücklaufquote. 25% der Katalogempfänger haben reagiert, die Rücklaufquote beträgt also 25%. Nur jeder vierte Katalogempfänger hat reagiert.
Bei uns sieht das anders aus! Während die absolute Zahl der verschickten Kataloge unser kleines Geheimnis bleibt, das außer uns nur noch unser Drucker kennt, dürfen wir mit einer Rücklaufquote von 36% (per 25.3.00) aufwarten - Tendenz steigend. Durch unsere Politik, Kataloge nur an Stammkunden und an ernsthaft interessierte Sammler, sowie Restexemplare der Auflage gezielt als Werbeexemplare zu versenden, können wir eine relativ hohe Rücklaufquote erzielen. Bei uns bietet statistisch jeder dritte Katalogempfänger, und unter diesen beteiligt sich gut die Hälfte regelmäßig! Wir können so sicherstellen, daß wir nicht Tausende von Katalogen nutzlos versenden.


Wie sieht es mit den Provisionen aus?

Steigende Druck- und Portokosten allerorten schlagen sich auf Käufer- und Einliefererprovisionen durch. Hinzu kommt die wachsende Zahl von "Rundläufern", also Losen, die unverkauft (weil manipuliert oder einfach überteuert ausgerufen...) von einer Auktionsfirma zur anderen wandern. Und jedes Los kostet die Auktionsfirma Geld, ob verkauft oder nicht. Wollen wir mal rechnen? Nehmen wir einmal an, eine Firma verschickt einen Katalog mit 5.000 Losen, viele auf Fototafeln, einige in Farbe. Die Katalogauflage beträgt 10.000 Stück, wobei pro Stück an Druck- und Portokosten €10,- anfallen - eine sehr niedrig angesetzte Zahl. Katalogkosten rein netto (also noch ohne Büromiete, Personalkosten, Anzeigen, Telefon, Fax, Büromaterial, Spritkosten etc.) also rund €100.000,-!
Und das, bevor überhaupt die ersten Gebote eingehen, geschweige denn, die ersten Zahlungen! Eine Summe, die der Auktionator erstmal vorstrecken muß! Wenn wir das nun umrechnen, ergibt sich ein "Stückpreis" von €20,- / Los! Das heißt, jedes Los, ob verkauft oder nicht, ob als "Gebotslos" angesetzt, oder für €5.000,- ausgerufen, verursacht einen Kostenaufwand von €20,- nur für Porto und Druckkosten!!
An diesem Punkt wird vielleicht auch klar, warum dem Auktionator an Kleinlosen nicht so sehr gelegen ist - ja nicht einmal gelegen sein kann! Diese Kosten müssen irgendwie eingespielt werden! Nimmt der Auktionator von jeder Seite 12,5% Provision, dann muß er für €400.000,- Zuschläge erzielen... Klar, daß das mit "Kleinvieh" nicht immer gelingt...
Gute Sachen zu verkaufen, noch dazu unmanipuliert und in Spitzenqualität - das ist das Problem nicht, wie wir eingangs feststellen konnten. Daher sind die Käuferprovisionen auch oft höher als die Einliefererprovisionen. In Deutschland sind Sätze zwischen 15% und 18% schon die Regel - in einigen angelsächsischen Ländern wiederum gibt es keine Käuferprovision (dafür sind die Einliefererprovisionen teils sehr hoch - die Auktionatoren kaufen lieber gegen bar und legen ihre Spanne selbst fest...). Das Problem ist vielmehr, gute Ware so schnell nachzubeschaffen, wie man sie verkaufen kann. Also muß man den Einlieferern Zugeständnisse in Form von Provisionen machen, die niedriger liegen als die Käuferprovisionen. Aber Vorsicht!! Nicht immer ist der "billige Jakob" auch die beste Lösung für den Einlieferer! Ebenso, wie manch Käufer einer "Schatzkiste" mit 10.000,- Michel für nur €198,- eine böse Überraschung erlebt, kann auch der Einlieferer sein Waterloo erleben, wenn er sich von besonders niedri
gen, unter Marktniveau liegenden Provisionen ködern läßt. Warum? Nun, wir hatten weiter oben festgestellt, daß der Kostendruck enorm ist! Was nun, wenn eine Auktion - aus welchen Gründen auch immer - nicht die üblichen oder die erhofften Ergebnisse einspielt? Wenn statt der benötigten €400.000,- eben nur €300.000,- Zuschlagssumme erzielt werden konnten, nur weil ein paar sehr potente Käufer sich auf Konkurrenzauktionen verausgabt haben? Dann sieht es schlecht aus mit einer pünktlichen Abrechnung! Die Fixkosten bleiben - die Post gibt keinen Kredit, und der Drucker läßt sich nicht vertrösten, erst recht nicht, wenn man von ihm pünktliche Fertigstellung der nun mal zeitgebundenen Kataloge erwartet!! Also bleiben die Einlieferer...

Lassen Sie sich also nicht von "Superkonditionen" anlocken - versuchen Sie abzuschätzen, ob und wie der Auktionator seine Fixkosten mit seinen Provisionssätzen decken kann!

Rücklosgebühren bzw. Losgebühren - immer mehr Firmen, darunter auch wir, gehen dazu über, für jedes Los eine Losgebühr zu verlangen, unabhängig vom Verkauf. Damit soll bezweckt werden, daß zumindest ein kleiner Teil der Fixkosten gedeckt wird und Einlieferungen von ausschließlich Klein- und Kleinstlosen (die für den Auktionator ein Verlustgeschäft sind!) unattraktiv zu machen. Man mag das als "Kleineinlieferer" kritisieren, aber es ist keine Beutelschneiderei oder Geldgier, die dahinter steht! Es ist der schiere Zwang, kostendeckend zu arbeiten! Ein Auktionskatalog ist keine Preisliste für Bund/Berlin **/o - dort ist jede Position einmal drin, und während der Gültigkeitsdauer der Liste kann jede Position zigmal verkauft werden. Der Druck, die Kosten einer Preisliste
wieder einzuspielen, ist wesentlich geringer, als bei einem Auktionskatalog. Allein der Poststreik im Sommer 1994 in Deutschland hat gezeigt, wie empfindlich das Gewerbe ist! Wenn die Kataloge zu spät zugestellt werden, sind sie wertlos für den Versender - er hätte sein Geld ebensogut dem Finanzamt schenken können...

Unsere Druck- und Portokosten sind im Vergleich sehr niedrig! Zum einen durch die niedrigeren Gesamtkosten am Standort Japan, und zum anderen durch eine konsequente Politik, die die Zweckmäßigkeit vor die Repräsentation stellt. Unsere Kataloge enthalten im Schnitt 1000 Lose, davon ca. 25% abgebildet (durch Verwendung entsprechender technischer Geräte sparen wir enorm viel bei den Reprokosten), und pro Katalog darf ein Gewicht von 100g nicht überschritten werden - 10% mehr Lose = 100% höhere Portokosten!! Korrekte Beschreibung und das postwendende Versenden von Fotokopien an ernsthaft interessierte Bieter sind uns wichtiger als Hochglanzfotos, und so kommen wir auf den sagenhaften Satz von ca. €2,- (!!) pro Los für Druck und Versand der Kataloge!


Wie sieht es mit der Verkaufsquote aus?

Hier sollte man vorsichtig sein! Viele Zahlen kann man nicht kontrollieren! Wir wollen uns protziger Quotenwerbung enthalten - nicht etwa, weil wir nicht verkaufen, sondern weil man kaum Vergleiche ziehen kann: Wir bieten weder Einzelmarken, noch Posten und Lots an. Gerade Standardware und Posten sind jedoch die "Quotenheber". Bei Bedarfsbriefen sieht es etwas anders aus - jedoch attestierte uns ein bekannter Fachjournalist eine "gute Quote", die "sich sehen lassen kann". Trotzdem behalten wir sie für uns, können aber sagen, daß unsere Einlieferer bis zu 100% Verkaufsquote erzielen - abhängig natürlich davon, was eingeliefert wird...


Was ist denn überhaupt geeignet?

Und das ist eigentlich die Hauptfrage, die Sie sich als Einlieferer stellen sollten! Geeignet für eine Briefauktion ist eigentlich alles, was den Rahmen des Normalen sprengt. Dazu gehören hochwertige oder ungewöhnliche Frankaturen, seltene Stempel, seltene Porti, seltene Destinationen, postalische Vermerke, sowie zeithistorisch interessante Belege. Standard-Briefware, sowie "gemachte" Sammlerpost sind weniger geeignet. Absolut nicht geeignet sind Belege, die Mängel aufweisen, die mit Beförderungsspuren nichts zu tun haben, und auch solche, die in irgendeiner Weise manipuliert sind und einer Prüfung durch einen BPP-Prüfer nicht standhalten würden. Unsere konsequente Ablehnung solchen Mülls hat uns eine der niedrigsten Reklamationsquoten der Branche überhaupt beschert - mehrere Auktionen völlig ohne Reklamationen, und der Rest mit einer Quote von weit unter 1% (zwischen 0,3% und 0,6%). Reklamationen bedeuten nicht nur Ärger und Mehrarbeit für den Auktionator, sondern sie sind eine der Hauptursachen für Streit zwischen Einlieferer und Auktionator, dem wir so im Vorfeld vorbeugen. Übrigens auch ein Grund dafür, daß wir keine Posten und Lots aufnehmen - Posten sind zwar leichter verkäuflich, viele Bieter verbinden aber mit einem Ferngebot auf einen nicht besehenen Posten gewisse Hoffnungen - ob berechtigt oder reines Wunschdenken sei dahingestellt. Diese Hoffnungen werden öfter enttäuscht als erfüllt und sorgen dann wieder für Ärger... Und Ärger wollen wir tunlichst vermeiden.




Nachdem wir nun festgestellt haben, was man einliefern sollte, und was nicht, kommen wir zu einer weiteren zentralen Frage:

Wie sollte man die Ausrufpreise ansetzen?

Bevor Sie uns diese Frage stellen, ist noch eine weitere zu beantworten - daß Sie zum höchstmöglichen Preis verkaufen wollen, versteht sich von selbst, aber: Wollen Sie verkaufen, oder wollen Sie nur mal sehen, was passiert, "antesten" sozusagen? Im letzteren Falle können Sie ruhig hoch limitieren - wenn es Ihnen nichts ausmacht, daß nur ein geringer Teil Ihrer Einlieferung verkauft wird, und der Rest nichts als Kosten auf beiden Seiten verursacht. Wenn Sie ernsthaft verkaufen wollen mit dem Ziel, möglichst viel zu reellen Marktpreisen abzusetzen, dann setzen Sie Ihre Limits niedrig an, oder überlassen Sie die Ansätze dem Auktionator. Von einem hoch angesetzten Los nehmen viele potentielle Bieter von vornherein Abstand. Auf ein niedrig angesetztes Los geht man eher los - eine Menge erfolgloser Bieter, die nur Ausruf bieten, und ein erfolgreicher Bieter, der drübergeht (oft mit Hilfe eines Konkurrenten sogar weit drübergehen muß und so für einen Zuschlag sorgt, der im Endeffekt höher ist als er
wartet...). Eines sei geraten - die Rechnung mit "Ich muß Kaufpreis + X Gewinnspanne + Y Zinsen rauskriegen!" geht im allgemeinen nur bei echten Profis auf - so selten, wie beim Spekulieren mit Aktien... Und die paar Lose, die man ggf. mit gutem Gewinn verkaufen kann, holen oft die Kosten für die unverkauften Lose nicht herein... Wenn Sie einen bestimmten, auf Einkaufspreis, Gewinnspanne und Zinsen basierenden Mindestpreis im Sinn haben, ist ein Direktverkauf in jedem Falle günstiger für Sie! Bei uns werden übrigens Untergebote generell nicht akzeptiert - perfekter Schutz für den Einlieferer!
Ansonsten gilt: Je niedriger der Rufpreis, desto höher der Anreiz zum Bieten auf Seiten der Käufer!


Wie wird das Ergebnis?

Phantastische Ergebnisse gibt's in 99% der Fälle nur für außergewöhnliches Material! Und eine Liste mit Ergebnissen, die um ein Vielfaches über dem Ausruf liegen, ist mit Vorsicht zu genießen - ein Bündel postfrische Beethoven-Blocks und einen Posthorn-Satz in postfrischer Luxus-Erhaltung in einen Karton mit Kiloware Bund werfen und das Ganze als "Wunderkarton Bund" deklariert zu €50,- ausrufen und zu €2000,- zuschlagen, und dieses Ergebnis dann ohne Inhaltsangabe groß und breit verkünden, das ist keine Kunst, sondern eine billige Masche! Je nach Inhalt kann der "Wunderkarton" sogar noch zu billig zugeschlagen worden sein...
Unsere Erfahrungswerte liegen bei 100% bis 150% vom Ausruf, manchmal aber auch weit darüber. Ergebnislisten veröffentlichen wir nicht und haben einen guten Grund dafür - neben den wirklich Interessierten gibt es leider auch eine ganze Menge Zeitgenossen, die Ergebnisse brauchen, um für ihre eigenen Direktverkäufe an Dritte die Preise gestalten zu können. In der Regel kommen für uns aus diesem Personenkreis weder Gebote noch Einlieferungen, und umsonst arbeiten wollen wir nicht - unser Kompromiß ist der, daß unsere Bieter für jedes von ihnen bebotene Los das Ergebnis mitgeteilt bekommen. Weitere Ergebnisse können gegen Portoersatz jederzeit abgefragt werden.


Welche Kosten entstehen dem Einlieferer?

Bei uns ist die Rechnung einfach. Wir setzen keine Mindesteinlieferungslimits fest, ganz bewußt nicht, denn nicht jeder schafft es, auf Anhieb für ein paar Tausender eine gute Einlieferung zusammenzustellen. Jedes Los muß einen Mindestausrufwert von 1000 Japanischen Yen (rund €8,-) haben - aus Kostengründen für den Einlieferer empfehlen wir jedoch, das untere Limit eher bei 2000 bis 3000 Yen zu suchen und kleinere Lose nur dann einzuliefern, wenn auch Lose in der Größenordnung von 5000 Yen (ca. €40,-) und darüber ausreichend vertreten sind. Daß auch hier nicht Profitgier, sondern guter Rat unser Handeln bestimmt, zeigen wir weiter unten auf.
Unsere Provision beträgt 10,5% vom Gesamtzuschlag, den eine Einlieferung erzielt. Hinzu kommt eine Losgebühr von 105 Yen (knapp €1,-) pro Los, unabhängig davon, ob es verkauft wird oder nicht. Die Provisionen und Gebühren enthalten alle japanischen Steuern. Hinzu kommen weiterhin Rückporti für Lose, die vor oder nach der Auktion durch uns retourniert werden, sowie eventuell anfallende Prüfgebühren.
Weitere Kosten entstehen nicht! Für den Fall, daß aus irgendeinem Grunde Lose vom Einlieferer zurückgefordert werden, bevor die Auktion durchgeführt ist, werden Aufwandsentschädigungen fällig, die in unseren Einlieferungsbedingungen näher erläutert sind. Warum das so ist? Nun, es kann ja immerhin sein, daß ein Einlieferer meint, er könne ein Los anderweitig besser verkaufen, nachdem wir bereits die ganze Zeit und Arbeit zur Erfassung, Inventarisierung, Beschreibung etc., sowie die Kosten für den Katalogdruck investiert haben. Das wollen wir verständlicherweise nicht umsonst tun, erst recht dann nicht, wenn sich Interessenten für das Los finden und wir es dann nicht liefern können.


Wann sollte man einliefern?

Mit unserem monatlichen Rhythmus legen wir bewußt keine Schlußtermine - aus einem einfachen Grund: Jeder Auktionator, der einen offiziellen Einlieferungsschlußtermin bekanntgibt, bekommt um und nach diesem Termin mengenweise Einlieferungen von zwei Gruppen von Leuten. Zum einen von den Leuten, die meinen, sie könnten Zinsen und Geld sparen, wenn sie ihre Schätze möglichst rasch versteigern lassen, wobei nicht von Bedeutung ist, wann, wo und wie das geschieht. Zum anderen aber von Leuten, die hoffen, manipulierte Ware würde im Trubel und in der Hektik zwischen Schlußtermin und Katalogerstellung nicht bemerkt werden. Die erste Gruppe verrechnet sich ganz allgemein aus demselben Grund, auf den die zweite Gruppe setzt - im Trubel kann wirklich eine Menge übersehen werden, was auch oft zuungunsten des Einlieferers ausfällt. Eine sorgfältige Bearbeitung ist tatsächlich nicht möglich, wenn noch zwei Tage bis zur Skripterstellung Zeit sind, aber noch 1500 Lose erfaßt werden müssen... Zwangsläufig übersieht der Auktionator oder sein Sachbearbeiter etwas, was durchaus als Einzellos geeignet wäre, wozu man aber - zeitraubend! - Literatur konsultieren müßte. Wichtig daher: Je mehr Zeit Sie dem Auktionator zur Verfügung stellen, desto besser für Ihre Einlieferung! Wer schnell Geld sehen will und prinzipiell keine Zeit hat, sollte nie, nie und nochmals nie zur Auktion einliefern, sondern gegen bar verkaufen, zahlbar persönlich bei Übergabe!! Höchstmöglicher Gewinn und schnelle Mark lassen sich - obwohl immer blumig versprochen! - nie miteinander vereinbaren! Ein optimales Ergebnis braucht Zeit, und schnelles Bargeld bedeutet Abstriche vom Gewinn (und wenn es die Vorschußzahlung ist, die sich die meisten Auktionatoren verzinsen lassen!!). Hier müssen Sie selbst die Entscheidung treffen!


Wie lange bleibt die Einlieferung beim Auktionator?

Das ist unterschiedlich, man hat es aber weitestgehend selbst in der Hand. Meist sieht der Versteigerungsauftrag vor, daß die Lose bis zu einem bestimmten Termin nach der Auktion beim Versteigerer verbleiben. Dies, um Nachzüglern, durch die Post verzögerten Geboten und auch den Bietern eine Chance zu geben, die fanst oder ganz leer ausgegangen sind. Im allgemeinen sind dies zwei bis drei Wochen nach Abschluß der Auktion. Der Einlieferer kann dann festlegen, ob die Lose danach sofort zurückgeschickt werden sollen, oder aber in die nächstmögliche Auktion übertragen werden sollen. In unserem Hause ist es üblich, jedes eingelieferte Los nur einmal anzubieten und - falls unverkauft - nach der Rücklosverkaufszeit an den Einlieferer zu retournieren.


Wann wird abgerechnet?

Die Abrechnung beginnt allgemein vier bis fünf Wochen nach einer Auktion. Auf den endgültigen Zeitpunkt haben verschiedene Faktoren einen Einfluß. Am wichtigsten ist dabei, wie schnell die erfolgreichen Bieter ihre Käufe bezahlen - nicht immer geschieht das im vorgegebenen Zeitrahmen, und manchmal sind es auch äußere Faktoren, die den Zahlungseingang verzögern, so wie z.B. persönliche Schecks aus Nordamerika, die oft erst nach drei bis vier Wochen gutgeschrieben werden. Einige Käufer geben Abwesenheiten bekannt, die der Auktionator berücksichtigen muß, andere wiederum kaufen unter Prüfungsvorbehalt. Wenn von einem Einlieferer hier nicht schon die nächste Einlieferung vorliegt, deren Erlös einen durch Reklamationen verursachten Fehlbetrag abdecken würde, rechnet der
Auktionator erst nach vollständigem Zahlungseingang ab. Bei "Stammeinlieferern" wird jedoch auch dann schnell abgerechnet, wenn noch nicht alle Lose von den Käufern bezahlt sind.
Die Slogans mit pünktlicher Abrechnung sind also unter diesen Gesichtspunkten zu relativieren. Achten sollten Sie darauf, daß der Auktionator Ratenzahlungen mit dem Käufer vorher mit Ihnen abspricht! Und es kann durchaus vorkommen, daß der Auktionator durch unvorhergesehen schlechte Ergebnisse aufgrund der eingangs aufgezeigten Kosten plötzlich in die Klemme gerät...
Unsere Politik ist es, eher auf Umsatz zu verzichten, als an Leute zu verkaufen, die nach durchgeführter Auktion ihre Rechnungen nur nach mehreren Mahnungen oder gar nicht begleichen. Insofern können wir damit verbundene Probleme in Grenzen halten.
Unsere Einlieferer erhalten, sofern sie auch Kunden unseres Hauses sind, auf ihrem Kundenkonto eine provisorische Gutschrift über den voraussichtlichen Auktionserlös. Diese Gutschrift ist sofort für Käufe bei uns verfügbar, so daß sich ein Hin und Her von Zahlungen erübrigt.


Entstehen Kosten für die Auszahlung des Erlöses?

Im allgemeinen entstehen für Inlandseinlieferungen keine Kosten. Im internationalen Verkehr sind jedoch Bankspesen ein Kostenfaktor, und wenn für einen Erlös von etwa €500,- noch einmal €25,- an Bankspesen aufgewendet werden müssen, so sind das immerhin 5% vom Erlös, quasi eine "versteckte Provision", und das macht die Sache uninteressant, wenn nicht der Auktionator über ein Konto im Lande des Einlieferers verfügt.
Wir verfügen über ein Konto in Deutschland, so daß alle Zahlungen auf deutsche Bankkonten für den Empfänger völlig spesenfrei abgewickelt werden können.
Außerdem kann die Abwicklung per Postgiro (Postbank, Postscheck etc.) ab Japan erfolgen. Bei Zahlung auf ein Postscheckkonto in ein Land außerhalb Japans tragen wir die Spesen!
Für alle anderen gewünschten Zahlungsarten (Bankscheck, Banküberweisung in ein anderes Land als Deutschland, Luxemburg oder Japan, Bargeld im Brief) stellen wir die tatsächlich entstehenden Kosten in Rechnung - falls eine dieser Zahlungsarten also gewünscht werden sollte, dann sollte die Einlieferung so groß ausfallen, daß die Spesen nicht ins Gewicht fallen!
Bei Bargeld im Brief müssen wir überdies auf einer schriftlichen Risikoübernahmeerklärung bestehen - der Bargeldversand per Brief ist im internationalen Postverkehr nicht mehr vorschriftsgemäß, und wir können im Verlustfall keine Haftung übernehmen.
Die kostengünstigste Lösung für alle Beteiligten ist die, den Erlös zur Verwendung für Käufe bei uns gutschreiben zu lassen. Hier entstehen uns keine Kosten, und Sie können sich die Arbeit und die Bankgebühren für Zahlungen an uns "verkneifen" - jeder Rechnung liegt eine Übersicht über den Kontostand bei!


Warum sollte man nicht so viele Kleinlose einliefern?

Ganz einfach - um Ärger über hohe Abzüge zu vermeiden! Stellen Sie sich vor, Sie liefern 100 Lose ein, von denen 50 verkauft werden. Rufpreis pro Los ist 1.000 Yen, der Zuschlag für die 50 verkauften Lose liegt bei 60.000 Yen. Fällig sind 10,5% Provision, also 6.300 Yen. Es verbleiben Ihnen 53.700 Yen. Dann ziehen wir die Losgebühr von 105 Yen pro Los ab. Für 100 Lose ergibt das 10.500 Yen. Mithin bleibt ein Rest von 43.200 Yen. Das Rückporto für 50 unverkaufte Lose beträgt ca. 1.500 Yen. Mithin verbleibt Ihnen ein Netto-Erlös von 41.700 Yen, also ca. &eur;370,-, von dem ja dann noch das Porto abgeht, das Sie für Ihre Sendung ausgegeben haben...
Überlegen Sie, ob das sinnvoll ist!! Wenn Sie nur "Kleinzeug" zu verkaufen gedenken, sollten Sie einen Direktverkauf erwägen! Natürlich wird man Ihnen nur selten alles abkaufen, aber für das, was Sie verkauft haben, haben Sie weder Kosten noch Risiko!! Und - es passiert wirklich nur sehr selten, daß ein 1.000-Yen-Los auf 20.000 Yen hochgesteigert wird...
So, ziehen wir die Rechnung mal für Lose einer anderen Preisklasse durch. Stellen Sie sich vor, Sie liefern 100 Lose ein mit einem Gesamtruf von 1 Mio. Yen, und Sie verkaufen davon 50 Lose für 600.000 Yen. Unsere Provision beträgt nur 10,5%, also 63.000. Dazu kommt die erwähnte Losgebühr (10.500 Yen), sowie Rückporto (1.500 Yen). Die Abzüge belaufen sich auf 75.000 Yen, mithin also weniger als 15%. Und die prozentualen Abzüge sinken in dem Maße, in dem der absolute Verkaufserlös Ihrer Einlieferung steigt!! Die Voraussetzung für einen guten Erlös ist nicht allein die Fähigkeit des Auktionators, Ihre Lose zu verkaufen, sondern unabdingbare Voraussetzung für einen Erlös mit möglichst niedrigen Abzügen ist eine hochwertige Einlieferung mit vernünftig (d.h. nicht zu hoch!) angesetzten Losen.


Kann man denn an den Kosten nichts machen??

Mit uns nicht, sorry! Wir haben Kosten, und wir können weder unseren Drucker, noch die Post, noch unseren Vermieter herunterhandeln, auch wenn wir noch so gute Kunden sind... Wir würden unsere eigene solide Basis gefährden! Auch der Locksatz "Ich habe auch noch mehr und bessere Sachen, wenn Sie..." verfängt bei uns nicht - wie übrigens kaum noch bei irgend einem Kollegen!!! Wer als Einlieferer der Auffassung ist, es anderswo billiger zu bekommen, den müssen wir bitten, genau dorthin zu gehen, wo es billiger ist (und damit all die damit verbundenen Risiken und Abstriche in Kauf zu nehmen - es sei an die 10.000 Micheleuro-Kiste für €198,- erinnert...).


Wie sieht es mit Referenzen aus?

Manch eine Firma hat seitenlange Listen, wo sie überall Mitglied ist - und dennoch hilft das nicht vor einer Pleite...
(Es sei an den Fall Andreas Schneider aus 1990 erinnert). Wir sind Mitglied in der Japanese Philatelic Society in Tokyo (JPS #S-7993) sowie der IHK Sapporo und gedenken auch, das zu bleiben...


Wie sollte man einliefern?

Bis 1 kg Gewicht per R-Päckchen, R-Brief oder Wertbrief, darüber am besten per Postpaket, bei entsprechendem Wert auch mit Wertangabe. Auf jeden Fall aber per Luftpost oder zumindest per SAL. Bitte beachten Sie auch unsere Hinweise zum Postversand.


Woraus sollte man generell achten?

  • Stabile Verpackung ist extrem wichtig! Wertvolle Marken und Briefe in Sanella-Kisten geworfen und aufgegeben sind nicht immer das Gelbe vom Ei...
  • Kündigen Sie nie an, daß bei Zufriedenheit mehr und besseres Material folgen würde, wenn erstmal die Erstsendung erfolgreich verkauft sei. Auch wenn dem wirklich so sein sollte - inzwischen wird diese Standardphrase von so vielen Leuten, die weder mehr noch besseres Material haben, benutzt, daß sie niemand mehr glaubt! Ganz im Gegenteil... Profis, die einen Auktionator erstmal "antesten" wollen, tun dies, ohne es ihm groß anzukündigen oder sich etwas anmerken zulassen. Einlieferungen von echten Profis sind am Anfang klein, aber dennoch gehaltvoll! Einlieferungen von Möchtegern-Profis erkennt man an ihrer Minderwertigkeit und dem dazu nicht im Verhältnis stehenden Auftreten des Eigentümers...
  • Achten Sie unbedingt auf die eingangs erwähnten Kosten, die eine Auktionsfirma haben kann! Sie sind immer ein Indikator für Risiken, gerade in Zeiten steigender Kosten und Abgaben, aber auch einer steigenden Zahl von Auktionsfirmen und sinkenden Zahlen "frischer" Lose auf dem Markt!
  • Bereiten Sie Ihre Einlieferung so weit wie möglich auf und weisen Sie den Auktionator auf Besonderheiten hin - kein Auktionator hat Allround-Kenntnisse!
  • Machen Sie sich eine genaue Aufstellung der eingelieferten Lose und vergleichen Sie sie mit den vom Auktionator vor und nach der Auktion gelieferten Unterlagen. Ein falscher Knopfdruck, und ein Los ist dem falschen Einlieferer zugeordnet oder bekommt einen falschen Ausruf! Solche Fehler können Sie korrigieren helfen, und der Auktionator wird es Ihnen danken!
  • Vermeiden Sie es in Ihrem ureigenen Interesse, manipulierte oder gefälschte Ware einzuliefern! Unter seriösen Firmen kursieren Listen mit Namen von Einlieferern zweifelhafter Ware! Wenn Sie für das eine oder andere Los eine Prüfung nicht wollen, weil Sie befürchten müssen, daß die Prüfung ein schlechtes Ergebnis bringt - zumindest uns liefern Sie sowas besser nicht ein!!
  • Vergessen Sie Ihre genauen Absenderangaben nicht, dazu den unterschriebenen Auktionsauftrag, Ihre Fax- und/oder Telefonnummer, sowie Ihre Kontonummer für die Auszahlung des Erlöses. Auch genaue Versandanweisungen für den Rücklosversand sollten nicht fehlen.
  • Liefern Sie nur Lose ein, die in Ihrem Eigentum stehen, oder über die Sie ein Verfügungsrecht haben! Warum? Wenn es einen dritten Eigentümer gibt, kann es zu rechtlichen Problemen kommen, die für den Auktionator keine, für den Einlieferer aber sehr große Nachteile mit sich bringen können - bis hin zur Anzeige wegen Unterschlagung durch den tatsächlichen Eigentümer. Warum wir das sagen? Weil es leider eine ganze Reihe Leute gibt, die gekaufte, aber noch nicht bezahlte Ware noch vor der Zahlung anderweitig einliefern und hoffen, mit dem Erlös die Kaufrechung begleichen zu können. Wenn das Spiel nicht aufgeht, kann's böse enden... Der Auktionator muß sich auf die Erklärung des Einlieferers verlassen können, daß die Ware sein Eigentum ist bzw. er zur freien Verfügung berechtigt ist. Der Auktionator handelt also in gutem Glauben und ist damit "ausdem Schneider". Der Einlieferer kriegt's dann von allen Seiten...



Und was passiert bei The Cover Exchange ?

  1. Nach Erhalt Ihrer Einlieferung überprüfen wir sie zunächst auf Vollständigkeit und Versandschäden und senden Ihnen dann am Eingangstag eine Empfangsbestätigung. Zur Kontrolle können Sie natürlich auch einen Rückschein verwenden.
  2. Dann wird die Einlieferung in der Reihenfolge des Eingangs für die nächstmögliche Auktion aufgearbeitet. Das ist nicht unbedingt die, die nach dem Kalender als nächste ansteht. Wenn die nach Kalender nächstmögliche Auktion bereitsso viele Lose enthält, daß die für einen Katalog vorgesehene Obergrenze erreicht ist, dann werden Ihre Lose im darauffolgenden Katalog präsentiert. Auf diese Weise wird auch eine sorgfältige Bearbeitung im Interesse des Einlieferers sichergestellt.
  3. Noch vor der Auktion senden wir Ihnen Lose, die wir für nicht geeignet halten, zurück.
  4. Der Auktionskatalog gelangt ca. vier Wochen (im Sommer fünf Wochen) vor einer Auktion zum Versand. Ihrem Exemplar liegt eine komplette Aufstellung aller aufgenommenen Lose mit Losnummern und Rufpreisen bei.
  5. Die Auktion fällt gewöhnlich auf den letzten Montag im Monat. Mit dem Versand der Rechnungen am darauffolgenden Tag erhalten Sie auch eine komplette Ergebnisliste für Ihre Lose, sowie eine vorläufige Gutschrift über den zu erwartenden Erlös. Wenn Sie auf derselben Auktion selbst erfolgreich geboten haben, brauchen Sie Ihre Rechnung nur dann zu begleichen, wenn Sie mehr gekauft haben, als Ihre Lose eingebracht haben, und auch dann erst nach Erhalt der Endabrechnung.
  6. Vier Wochen nach der Auktion beginnt die Abrechnung. Falls zu diesem Zeitpunkt noch Lose von Ihnen durch die Käufer noch nicht bezahlt wurden, geschieht die Auszahlung des Erlöses nach Eingang der entsprechenden Zahlungen - unsere EDV durchforstet täglich nach Buchung der Zahlungseingänge die entsprechenden offenen Lose und veranlaßt automatisch die Auszahlung. Falls nach vier Wochen alle Lose beglichen sind, erfolgt die Auszahlung selbstredend sofort.
    Warum wir das sagen? Es ist allemal ehrlicher, auf mögliche Verzögerungen vorab hinzuweisen, anstatt Versprechungen zu machen, die sich hinterher nicht halten lassen... Bei uns wissen Sie immer, woran Sie sind.
  7. Zusammen mit der Abrechung erhalten Sie auch die unverkauften Lose zurück, sofern diese nicht in die jeweils übernächste Auktion übernommen werden.
  8. Und weil Sie dann sehr zufrieden mit uns sein werden, werden wir sicher noch mehr Einlieferungen von Ihnen bekommen...

Wir bedanken uns bereits jetzt für Ihr Vertrauen und sehen Ihrer Einlieferung gern entgegen!

 

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